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Amerikanische Wissenschaftler: Windkraftanlagen führen zu Unwettern

Mittwoch, den 24. August 2011

Heise berich­tet von einer Stu­die, die bele­gen soll, dass das Nut­zen sozia­ler Netz­werke Jugend­li­che zum Dro­gen­kon­sum ver­lei­tet. Wäh­rend man bei Heise die Ergeb­nisse der Sta­tis­ti­ker von der Colum­bia Uni­ver­sity offen­bar nur ober­fläch­lich gele­sen hat, habe ich nach genaue­rer Recher­che noch viel sen­sa­tio­nel­lere Ergeb­nisse in den Publi­ka­tio­nen die­ser Wis­sen­schaft­ler entdeckt.

Den glei­chen Wis­sen­schaft­lern gelang es durch den Ein­satz ihrer erprob­ten sta­tis­ti­schen Unter­su­chungs­werk­zeuge, einen ein­deu­ti­gen Zusam­men­hang zwi­schen der Dichte von Wind­kraft­an­la­gen und den gemes­se­nen Wind­ge­schwin­dig­kei­ten nach­zu­wei­sen. So seien ins­be­son­dere an Küs­ten und in Mit­tel­ge­bir­gen, wo in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten beson­ders viele Wind­kraft­an­la­gen gebaut wur­den, laut den Wis­sen­schaft­lern der Colum­bia Uni­ver­sity im Durch­schnitt signi­fi­kant höhere Wind­ge­schwin­dig­kei­ten fest­zu­stel­len als in Ver­gleichs­ge­bie­ten ohne Windkraftanlagen.

Den befrag­ten Meteo­ro­lo­gen wurde ein schlech­tes Zeug­nis aus­ge­stellt. Neun von zehn hät­ten aus­ge­sagt, sie glaub­ten nicht an einen Ein­fluß von Wind­kraft­an­la­gen auf das Ent­ste­hen extre­mer Wet­ter­be­din­gun­gen. “Dabei besteht ein auch für Laien erkenn­ba­rer zeit­li­chen Zusam­men­hang zwi­schen der Erhö­hung der Dreh­ge­schwin­dig­keit der Wind­rä­der und der dadurch auf­fri­schen­den Wind­ge­schwin­dig­keit”, so einer der Wissenschaftler.

Um schwere Stürme zu ver­mei­den, die an Küs­ten und in Mit­tel­ge­bir­gen jähr­lich zu Mil­li­ar­den­schä­den füh­ren, for­der­ten die Wis­sen­schaft­ler die Betrei­ber von Wind­kraft­an­la­gen zu tech­ni­schen Ver­än­de­run­gen auf. So müsse eine Begren­zung der maxi­ma­len Dreh­ge­schwin­dig­keit erfol­gen. Falls diese Maß­nahme nicht aus­rei­che, müsse der Gesetz­ge­ber not­falls Rege­lun­gen für den zwangs­wei­sen Abriss der Wind­kraft­an­la­gen erlas­sen, um den beson­ders von Unwet­tern betrof­fe­nen Gebie­ten zu helfen.

Ein Ver­tre­ter des Ver­bands der Ver­si­che­rungs­wirt­schaft (VdV) erklärte, es sei höchste Zeit, dass die­ses Pro­blem end­lich erkannt wor­den sei. Durch die unbe­dachte För­de­rung rege­ne­ra­ti­ver Ener­gie­quel­len hät­ten ins­be­son­dere die Grü­nen schwere wirt­schaft­li­che Schä­den in Kauf genom­men. Man solle auch das Pro­blem der erhöh­ten Son­nen­ein­strah­lung und der dadurch auf­tre­ten­den Hit­ze­wel­len in Gegen­den mit vie­len pri­va­ten Solar­an­la­gen nicht ver­ges­sen, so der VdV.

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