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	<title>sebi.org &#187; sebi</title>
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	<description>Sebastian Bork, Weinheim, Germany</description>
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		<title>Amerikanische Wissenschaftler: Windkraftanlagen führen zu Unwettern</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 18:12:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drogen]]></category>
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		<category><![CDATA[Jugendschutz]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Heise berichtet von einer Studie, die belegen soll, dass das Nutzen sozialer Netzwerke Jugendliche zum Drogenkonsum verleitet. Während man bei Heise die Ergebnisse der Statistiker von der Columbia University offenbar nur oberflächlich gelesen hat, habe ich nach genauerer Recherche noch viel sensationellere Ergebnisse in den Publikationen dieser Wissenschaftler entdeckt. Den gleichen Wissenschaftlern gelang es durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/US-Studie-Soziale-Netzwerke-beliebt-bei-jungen-Drogenkonsumenten-1330000.html" title="US-Studie: Soziale Netzwerke beliebt bei jungen Drogenkonsumenten">Heise berichtet</a> von einer <a href="http://www.casacolumbia.org/upload/2011/20110824teensurveyreport.pdf">Studie</a>, die belegen soll, dass das Nutzen sozialer Netzwerke Jugendliche zum Drogenkonsum verleitet. Während man bei Heise die Ergebnisse der Statistiker von der <a href="http://www.columbia.edu/">Columbia University</a> offenbar nur oberflächlich gelesen hat, habe ich nach genauerer Recherche noch viel sensationellere Ergebnisse in den Publikationen dieser <a href="http://www.casacolumbia.org/" title="National Center on Addiction and Substance Abuse">Wissenschaftler</a> entdeckt.</p>
<p>Den gleichen Wissenschaftlern gelang es durch den Einsatz ihrer erprobten statistischen Untersuchungswerkzeuge, einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Dichte von Windkraftanlagen und den gemessenen Windgeschwindigkeiten nachzuweisen. So seien insbesondere an Küsten und in Mittelgebirgen, wo in den vergangenen Jahrzehnten besonders viele Windkraftanlagen gebaut wurden, laut den Wissenschaftlern der Columbia University im Durchschnitt signifikant höhere Windgeschwindigkeiten festzustellen als in Vergleichsgebieten ohne Windkraftanlagen.</p>
<p>Den befragten Meteorologen wurde ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Neun von zehn hätten ausgesagt, sie glaubten nicht an einen Einfluß von Windkraftanlagen auf das Entstehen extremer Wetterbedingungen. “Dabei besteht ein auch für Laien erkennbarer zeitlichen Zusammenhang zwischen der Erhöhung der Drehgeschwindigkeit der Windräder und der dadurch auffrischenden Windgeschwindigkeit”, so einer der Wissenschaftler.</p>
<p>Um schwere Stürme zu vermeiden, die an Küsten und in Mittelgebirgen jährlich zu Milliardenschäden führen, forderten die Wissenschaftler die Betreiber von Windkraftanlagen zu technischen Veränderungen auf. So müsse eine Begrenzung der maximalen Drehgeschwindigkeit erfolgen. Falls diese Maßnahme nicht ausreiche, müsse der Gesetzgeber notfalls Regelungen für den zwangsweisen Abriss der Windkraftanlagen erlassen, um den besonders von Unwettern betroffenen Gebieten zu helfen.</p>
<p>Ein Vertreter des Verbands der Versicherungswirtschaft (VdV) erklärte, es sei höchste Zeit, dass dieses Problem endlich erkannt worden sei. Durch die unbedachte Förderung regenerativer Energiequellen hätten insbesondere die Grünen schwere wirtschaftliche Schäden in Kauf genommen. Man solle auch das Problem der erhöhten Sonneneinstrahlung und der dadurch auftretenden Hitzewellen in Gegenden mit vielen privaten Solaranlagen nicht vergessen, so der VdV.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Handy−Reparaturbox von Vodafone</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 17:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Vodafone]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich könnte ja eine Sammlung beginnen, wenn es nicht ein so furchtbar langweiliges Sammelobjekt wäre. Die Rede ist von diesen schmalen roten Pappkartons, mit dem großen beruhigenden Lettern „ok“ quer neben der Aufschrift, die über ihre Identität Auskunft gibt: „Die Handy−&#8239;Reparaturbox von Vodafone.“ Mittlerweile habe ich drei davon.

[‌…] Damals war ich sehr zufrieden mit dem Service. Das kann ich aber heute nicht mehr behaupten. Der Austauschservice von Vodafone liefert einen Schrott aus, dass es nicht zu glauben ist!

[‌…] nur weil man deutlich sichtbar „ok“ auf einen Karton druckt, ist der Inhalt keineswegs brauchbar. Und auch die Aufkleber, die auf den Plastiktüten im Inneren des Kartons prangten („Endkontrolle“&#8239;/&#8201;„Final Check 3“ und „Qualitätskontrolle durchgeführt. Prüfplatz Nr.07“ auf dem einen, „Qualitätskontrolle: i.O.“&#8239;/&#8201;„Fertig repariert“ und „Qualitätskontrolle durchgeführt. Prüfplatz Nr.12“ auf dem anderen), waren Ihre Tinte nicht wert. Wenn man schon seinen Kunden die Altgeräte anderer Kunden aufdrückt, sollte man wirklich sichergehen, dass sie korrekt repariert wurden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich könnte ja eine Sammlung beginnen, wenn es nicht ein so furchtbar langweiliges Sammelobjekt wäre. Die Rede ist von diesen schmalen roten Pappkartons, mit dem großen beruhigenden Lettern „ok“ quer neben der Aufschrift, die über ihre Identität Auskunft gibt: „Die Handy−​Reparaturbox von Vodafone.“ Mittlerweile habe ich drei davon.</p>
<p>Einer ist schon älter, den habe ich mal bekommen, als ich mein zweites Nokia E60, dessen kleiner Joystick stark abgenutzt war und das zudem nach einem Sturz unschöne Kratzer hatte, gegen das dritte Gerät ausgetauscht habe. Natürlich nicht wegen des Sticks oder der Kratzer. Ursprünglich wollte ich den Stick als Ersatzteil erwerben, aber die Auskunft war eindeutig: das könne man nicht bestellen, es gäbe nur einen neuen, wenn das Gerät komplett aufgearbeitet wird, wenn man also einen Austausch veranlasst.</p>
<p>Ich hatte beim Experimentieren mit dem ersten Gerät einen Weg gefunden, wie man das Betriebssystem grillt, was zu einer Fehlermeldung führte, die das Personal im Vodafone−​Shop überfordert und zum Austausch bewegt hat. Das ist mir dann versehentlich nach ein paar Monaten mit dem zweiten Gerät auch passiert. Ein Anruf beim Business−​Team, Vorlesen der Fehlermeldung, und am nächsten Tag kam der Lieferservice mit dem neuen Gerät. Das alte habe ich dann im Shop abgegeben, nach Neuaufspielen der Software und mit neuem Stick versieht es jetzt sicher irgendwoanders treue Dienste. Damals war ich sehr zufrieden mit dem Service. Das kann ich aber heute nicht mehr behaupten. Der Austauschservice von Vodafone liefert einen Schrott aus, dass es nicht zu glauben ist!</p>
<p>Das <a href="http://www.htc.com/www/help/htc-touch/">HTC Touch</a>, das ich von der Firma erhalten habe, löst schon immer zwiespältige Gefühle in mir aus. Es ist hübsch. Es ist schlank. Es ist leicht. Aber neben der viel zu kurzen Standby−​Zeit mit einer Akkuladung hat es nicht nur keine Tasten (was für meinen Vielschreiber wie mich wirklich unschön ist), es hat auch einen Touchscreen mit einer sehr unangenehmen Eigenschaft: er schaltet nicht ab, wenn man ein Gespräch annimmt und das Telefon ans Ohr hält. Wenn man nicht daran denkt, nach dem Wählen oder nach dem Abnehmen zuerst ca. zwei Sekunden auf den Ausschalter zu drücken, dann stellt man mit der Ohrmuschel die verschiedensten Dinge während des Telefonats an. Backups der Daten sind unverzichtbar, weil der Dateimanager erreichbar ist, und ein abruptes Ende nimmt das Gespräch regelmäßig dann, wenn man versehentlich den Flugmodus aktiviert.</p>
<p>Man gewöhnt sich jedoch an alles, und so habe ich mich an mein kleines Telefon auch gewöhnt. Doch mit der Zeit haben sich die Ecken des Touchscreens verabschiedet. Vor allem oben rechts, nicht ganz so stark oben links. Da die rechte obere Ecke aber für das Schließen nahezu aller Programme unabdingbar ist, habe ich dies der Kollegin gemeldet, die unseren Vertrag mit Vodafone betreut. Kein Problem, man würde das sofort austauschen.</p>
<p>Tatsächlich habe ich einen Tag danach schon den Anruf bekommen, ich solle zum Empfang kommen, mein Telefon würde getauscht. Gesagt, getan. Nach dem Ärger darüber, daß ich mein Backup nicht mehr benutzen konnte, weil nach dem Restore das Telefon ein Kennwort verlangt, welches jedoch nicht dem auf dem alten Gerät gesetzten entspricht (und es nach vier Versuchen verlangt, dass zunächst „a1b2c3d4“ eingegeben wird − angesichts der nur für einen Sekundenbruchteil eingeblendeten und später ganz versteckten Tastatur ein unmögliches Unterfangen), folgte die Ernüchterung beim ersten Telefonat. Das ganze Einrichten meiner Software umsonst, ein erneuter Tausch war nötig: das Telefon war so leise und blechern, als habe man den Lautsprecher falsch herum eingebaut und würde die Rückseite des Akkus beschallen.</p>
<p>Aber kein Problem, ich faxte also den Lieferschein an die Kollegin, und diese sorgte dafür, dass am nächsten Tag ein zweiter Austausch stattfand. Nach einem Probetelefonat installierte ich erneut meine Software. Alles sah gut aus, bis ich zur Mittagspause das Gerät vom <acronym title="Universal Serial Bus">USB</acronym>−​Kabel zog: „Um Datenverlust zu vermeiden, sollten Sie unverzüglich aufladen.“ Bitte was? Es war doch die ganze Zeit eingestöpselt (das <acronym title="Universal Serial Bus">USB</acronym>−​Kabel dient ebenfalls als Ladekabel), wie kann es dann leer sein?</p>
<p>Rasch ließ ich alle Hoffnung fahren, weil auch der Versuch, mit dem normalen Ladegerät zumindest eine minimale Ladung hinzubekommen, bald darauf fehlschlug. Nach einem Gerät, mit dem man nicht telefonieren konnte, habe ich nun also eines, welches nicht aufgeladen werden kann. Ich habe dann vom Festnetz aus das Business−Team angerufen. Die Dame war sehr freundlich, und ihre Aussage „einen Versuch müssen Sie uns allerdings noch gewähren“ ist selbstverständlich richtig. Ich kann ja sowieso nicht vom Vertrag zurücktreten. Höchstens vielleicht ein anderes Handy erbitten, wenn man mir zum dritten Mal Schrott liefert. Da die Kollegin freitags nicht arbeitet, und ohne das Kundenkennwort auch das Business−​Team von Vodafone leider nichts tun kann, war klar: vor Dienstag kann ich nicht mit Ersatz rechnen. Einzig ein Leihgerät konnte sie mir besorgen. Das werde ich dann heute zurückbringen, nachdem ich mein altes E60 wieder aufgeladen und in Betrieb genommen habe.</p>
<p>Was lernen wir daraus: nur weil man deutlich sichtbar „ok“ auf einen Karton druckt, ist der Inhalt keineswegs brauchbar. Und auch die Aufkleber, die auf den Plastiktüten im Inneren des Kartons prangten („Endkontrolle“ / „Final Check 3“ und „Qualitätskontrolle durchgeführt. Prüfplatz Nr.07“ auf dem einen, „Qualitätskontrolle: i.O.“ / „Fertig repariert“ und „Qualitätskontrolle durchgeführt. Prüfplatz Nr.12“ auf dem anderen), waren Ihre Tinte nicht wert. Wenn man schon seinen Kunden die Altgeräte anderer Kunden aufdrückt, sollte man wirklich sichergehen, dass sie korrekt repariert wurden.</p>
<p>Ich frage mich, wie sich Vodafone einen solchen Umgang mit Geschäftskunden leisten kann. Ich denke, wenn hier auf dem flachen Land in Südniedersachsen der Empfang im D1−​Netz nicht so schlecht wäre, hätten wir längst zu T−​Mobile gewechselt. Und sei es nur, damit die Consultants ein schickes <a href="http://www.apple.com/de/iphone/">iPhone</a> bekommen können. So aber warte ich nun auf meine vierte Handy−​Reparaturbox von Vodafone. Hoffentlich bleibt dies auch die letzte − zumindest für dieses Jahr.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Peter−Prinzip</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 03:23:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>

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		<description><![CDATA[Parallelen zur persönlichen gefühlten Realität am Arbeitsplatz sind rein subjektiv und liegen allein in der Verantwortung des Betrachters. Solche Parallelen anzudeuten ist in keinster Weise von mir beabsichtigt (ganz besonders nicht gegenüber Kollegen). Gefunden bei Bam-Stevinho.de.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Parallelen zur persönlichen gefühlten Realität am Arbeitsplatz sind rein subjektiv und liegen allein in der Verantwortung des Betrachters. Solche Parallelen anzudeuten ist in keinster Weise von mir beabsichtigt (ganz besonders nicht gegenüber Kollegen).</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/hQS8KbD8Uoc&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=de&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/hQS8KbD8Uoc&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=de&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" /></object></p>
<p>Gefunden bei <a href="http://www.bamstevinho.de/index.php/2009/10/31/das-peter-prinzip/">Bam-Stevinho.de</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Relaunch zu Halloween</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 22:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Netzgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschafft, ich habe nach Jahren wieder eine Webpräsenz. Rechtzeitig zum dreizehnjährigen Internetjubiläum – ungefähr so lange ist es her, dass ich meinen ersten 14.400er Modem an den PC gekoppelt habe und die erste Einwahl bei meinem Provider durchführte. Die Software hierfür, vor allem das gute alte Trumpet Winsock, habe ich mir auf die damals leichtest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geschafft, ich habe nach Jahren wieder eine Webpräsenz. Rechtzeitig zum dreizehnjährigen Internetjubiläum – ungefähr so lange ist es her, dass ich meinen ersten 14.400er <a title="Modem" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Modem">Modem</a> an den PC gekoppelt habe und die erste Einwahl bei meinem Provider durchführte.</p>
<p>Die Software hierfür, vor allem das gute alte <a title="Trumpet Winsock" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Winsock">Trumpet Winsock</a>, habe ich mir auf die damals leichtest verfügbare Art beschafft: man legte eine <acronym title="America Online">AOL</acronym>−<acronym title="Compact Disc">CD</acronym> in das Laufwerk (oder eine <acronym title="America Online">AOL</acronym>−Diskette, das gab es auch noch), die man <a title="No More AOL CDs" href="http://de.wikipedia.org/wiki/No_More_AOL_CDs">unverlangt zugesandt</a> bekommen hatte. Schon hatte man die Möglichkeit, in der kurzen kostenlosen Probezeit all das zu herunterzuladen, was man für das echte Internet brauchen würde. Die Einwahlsoftware, den <a title="Netscape Navigator" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netscape_Navigator">damals führenden Browser von Netscape</a>, und wenn man daran dachte, auch noch <a title="Pegasus Mail" href="http://www.pmail.com/">Pegasus Mail</a>.</p>
<p>Elf Jahre nach der Registrierung von sebi.org habe ich das alte Blog ausgegraben, mit dem ich vor drei Jahren mal ein wenig herumgespielt hatte (nach vielen, vielen Jahren mit einer statischen Website, selbst gebaut mit <a title="SelfHTML" href="http://de.selfhtml.org/">SelfHTML</a>), habe es abgestaubt, ein wenig umgestaltet und modernisiert. Jetzt kommt es in echtem <a title="Extensible Markup Language" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Extensible_Markup_Language"><acronym title="eXtensible Markup Language">XML</acronym></a> daher und validiert als <acronym title="eXtensible HyperText Markup Language">XHTML</acronym> 1.1 – das kann sich doch sehen lassen.  Fehlt nur noch, was dem Gelegenheitsblogger immer fehlt – Zeit und Inhalte.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Stoppschilder gestoppt?</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 20:43:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Das law blog berichtet soeben, die Internetsperren der Noch−Familienministerin von der Leyen seien dank der hartnäckigen F.D.P. vorerst vom Tisch, fragt sich aber, wie das mit einem bereits beschlossenen Gesetz, dass bereits beim Bundespräsidenten zur Unterschrift liegt, eigentlich ablaufen soll. Fefe kommentiert dagegen, dass die Formulierung dass das Bundeskriminalamt (BKA) zunächst versuchen soll, kinderpornografische Seiten zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a title="Internetsperren – plötzlich geht es ohne" href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/10/15/internetsperren-plotzlich-geht-es-ohne/">law blog berichtet</a> soeben, die <a title="Zugangserschwerungsgesetz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zugangserschwerungsgesetz">Internetsperren </a> der Noch−Familienministerin von der Leyen seien dank der hartnäckigen F.D.P. vorerst vom Tisch, fragt sich aber, wie das mit einem bereits beschlossenen Gesetz, dass bereits beim Bundespräsidenten zur Unterschrift liegt, eigentlich ablaufen soll. <a title="Fefes Blog" href="http://blog.fefe.de/?ts=b429ae24">Fefe kommentiert</a> dagegen, dass die Formulierung</p>
<blockquote><p>dass das Bundeskriminalamt (BKA) zunächst versuchen soll, kinderpornografische Seiten zu löschen statt zu sperren.</p></blockquote>
<p>doch sehr danach klingt, was schon die ganze Zeit zur Beschwichtigung zu hören war. Mit anderen Worten, sie sperren doch nur die Websites, die von den hartnäckigsten “Pädokriminellen” von <a title="Gescheiterter Staat" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gescheiterter_Staat">Failed States</a> aus ins Netz gestellt werden (das sind wohl die, von denen oft <a title="klicksafe.de" href="https://www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/chat/welche-risiken-gibt-es-fuer-kinder-und-jugendliche-beim-chatten.html">hartnäckig die Zusendung von getragener Kinderunterwäsche oder (Nackt−)Bildern gefordert</a> wird), damit der unbedarfte Anwender davor geschützt wird, aus Versehen darüber zu stolpern (und er seine Kinderunterwäsche selbst behalten kann).</p>
<p>Trotzdem bin ich gespannt, ob die kurzfristige <a title="Bundeskriminalamt reagiert auf Kritik und hebt Einstufung der Technischen Richtlinie zum Entwurf des Zugangserschwerungsgesetzes als Verschlusssache auf" href="http://www.bka.de/pressemitteilungen/2009/pm091001_02.html">Absage der Übergabe der technischen Richtlinie durch das BKA</a> und die neusten Entwicklungen bedeuten, dass man vorerst keine Sperrlisten verteilen wird. Andererseits hiesse das nicht zwingend, dass man die schöne Zensurinfrastruktur nicht trotzdem nutzen könnte, die von den Providern nun bereits angeschaft ist. Und sei es nur, um diese zur <a title="LG Hamburg: Bald Haftung des Providers für Domainsperrung?" href="http://blawg.legalit.de/2009/05/22/lg-hamburg-bald-haftung-des-providers-fuer-domainsperrung/">Sperrung bei Urheberrechtsverstößen</a> zwingen zu können.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Alles neu</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 10:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer sich vielleicht wundert, was ich so mache und wo meine geschäftliche Webpräsenz geblieben ist: ich habe einen neuen Job, mit dem ich sehr glücklich bin, deswegen werde ich mein Gewerbe nicht weiterführen. Zeit für die Pflege meiner privaten Website habe ich im Moment auch nicht, daher gibt es hier zur Zeit nur diese kurze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich vielleicht wundert, was ich so mache und wo meine geschäftliche Webpräsenz geblieben ist: ich habe einen neuen Job, mit dem ich sehr glücklich bin, deswegen werde ich mein Gewerbe nicht weiterführen. Zeit für die Pflege meiner privaten Website habe ich im Moment auch nicht, daher gibt es hier zur Zeit nur diese kurze Notiz.</p>]]></content:encoded>
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		<title>23C3</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Dec 2006 08:28:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[CCC]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch zwei Tage, dann bin ich endlich wieder auf einem Chaos Communication Congress, nachdem ich nach dem 18C3 leider alle ausgelassen habe … nach einer Woche als Urlaubsvertretung (d.h. zu zweit die Arbeit von vier machen, bis in die Nächte durchzuarbeiten und gelegentlich auf dem Sofa einzuschlafen, viereckige Augen zu bekommen), hab ich mir das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch zwei Tage, dann bin ich endlich wieder auf einem <a title="23. Chaos Communication Congress" href="https://events.ccc.de/congress/2006-static/static/2/3/r/23rd_Chaos_Communication_Congress_7c1f.html">Chaos Communication Congress</a>, nachdem ich nach dem <a title="18. Chaos Communication Congress" href="http://events.ccc.de/congress/2001/">18C3</a> leider alle ausgelassen habe … nach einer Woche als Urlaubsvertretung (d.h. zu zweit die Arbeit von vier machen, bis in die Nächte durchzuarbeiten und gelegentlich auf dem Sofa einzuschlafen, viereckige Augen zu bekommen), hab ich mir das echt verdient, jetzt mal ein paar Tage nach Berlin zu fahren, bis in die Nächte wachzubleiben, auf einem Sofa zu schlafen, viereckige Augen zu bekommen … oh!</p>]]></content:encoded>
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		<title>10592 Tage</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Dec 2006 05:36:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[… und 23 Minuten. Mein Gott, langsam fange ich wirklich an, mich alt zu fühlen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>… und 23 Minuten. Mein Gott, langsam fange ich wirklich an, mich alt zu fühlen.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Große Staubmaus</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 13:59:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eben das Firmenmaskottchen gesucht, ein Zwergkaninchen. Es war nach kurzer Unaufmerksamkeit nirgends mehr zu finden, bis wir dann in dem Rechner nachgesehen haben, bei dem die Seitenwand fehlt. Irgendwie mußte ich bei dem Anblick an Dust Puppy denken. So eine warme Festplatte und Grafikkarte waren wohl unwiderstehlich. Das Foto.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eben das Firmenmaskottchen gesucht, ein <a title="Hauskaninchen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hauskaninchen">Zwergkaninchen</a>. Es war nach kurzer Unaufmerksamkeit nirgends mehr zu finden, bis wir dann in dem Rechner nachgesehen haben, bei dem die Seitenwand fehlt. Irgendwie mußte ich bei dem Anblick an <a title="User Friendly the Comic Strip" href="http://ars.userfriendly.org/cartoons/?id=19971203&amp;mode=classic">Dust Puppy</a> denken. So eine warme Festplatte und Grafikkarte waren wohl unwiderstehlich. Das <a title="Hackerbunny" rel="lightbox" href="http://sebi.org/wp-content/uploads/hackerbunny.jpg">Foto</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Radialisparese – die erworbene Fallhand</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Dec 2006 19:05:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Daß die Hand „eingeschlafen“ war, das war ja noch nicht ungewöhnlich. Daß sie eiskalt war schon eher, aber kein Grund zur Besorgnis. Nur als zwei Tage später noch immer kein Gefühl auf dem Handrücken und sämtlichen Fingern zurückgekehrt war, nur der Daumen sich noch etwas bewegen ließ, da hab ich angefangen, mir Sorgen zu machen. […]

Mein Hausarzt hat mir gleich Mut gemacht: „Ach, das ist eine erworbene Fallhand … wie war das gleich, er fiel vom Rad – Nervus radialis, genau! Das geht weg, in drei bis sechs Monaten ist alles wie vorher. Inzwischen kann ich sie ja erstmal krankschreiben … wie jetzt, Sie sind selbständig, nicht in der Berufsgenossenschaft und haben keine Krankentagegeldversicherung?“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun hab ich mir so ein neumodisches Zeugs auch mal installiert. Nachdem verschiedene <acronym title="Content Management System">CMS</acronym> schon richtig ausgereift sind und man dann ja eh eine Datenbank laufen hat, wenn man sowas einsetzt, warum nicht auch ein Blog, um meine seit einigen Monaten verschwundene private Website wieder ins Netz zu stellen.</p>
<p>Fangen wir gleich mal mit Klagen zum Gesundheits­wesen an, das liegt ja im Trend. Wobei das nur schlimmer werden kann, wenn keiner dieses <a title="Kosten-​​Nutzen-​​Analyse der „elektronischen Gesundheitskarte“ (eGK)" href="http://sebi.org/wp-content/uploads/20060731-Gesundheitstelematik.pdf">befreite Dokument</a> zum Anlaß nimmt, ein wahnwitziges Prestigeobjekt rechtzeitig zu stoppen. <a title="Fefe's Blog" href="http://blog.fefe.de/?ts=bb98793c">Fefe</a> hat sich die Zahlen zur „Gesundheits­karte“ genauer angesehen. Aber eigentlich geht es heute um eine typische Krankheit von Grafikern, Webdesignern, Hackern, Alkoholikern und anderen schrägen Gestalten.</p>
<p>Ich gebe es zu, ich bin selbst schuld an meinem augenblicklichen Zustand. Als selbständiger IT−Dienstleister gewöhnt man sich leicht Arbeitszeiten an, die anderen Menschen reichlich bescheuert vorkommen müssen. So kommt es dann, daß man auch nachts noch vor einer Tastatur sitzt und am Mailserver schraubt. Manchmal endet das dann mit einer Sabberspur auf dem Schreibtisch und den Abdrücken der Tastatur auf der Stirn, das kann man auch auf dem jährlichen <a title="23. Chaos Communication Congress" href="https://events.ccc.de/congress/">Chaos Communication Congress</a> immer wieder beobachten. Mir passiert sowas zum Glück eher selten, doch vor ziemlich genau einem Monat bin ich in einer solchen Situation aufgewacht, hab festgestellt, daß ich völlig verkrampft auf meinem linken Arm liege und daß der mittlerweile ziemlich wehtut.</p>
<p>Daß die Hand „eingeschlafen“ war, das war ja noch nicht ungewöhnlich. Daß sie eiskalt war schon eher, aber kein Grund zur Besorgnis. Nur als zwei Tage später noch immer kein Gefühl auf dem Handrücken und sämtlichen Fingern zurückgekehrt war, nur der Daumen sich noch etwas bewegen ließ, da hab ich angefangen, mir Sorgen zu machen.</p>
<p>Nach vier Tagen war ich dann beim Hausarzt. Der freundliche Spott der Mitarbeiter des Unternehmens, über dessen Tastatur ich da eingepennt war, war eine Sache, die mitleidigen Blicke  für den „armen Behinderten“ bei völligem Fehlen der Bereitschaft, mal zuzugreifen, wenn ich beim Einkaufen entsprechend hilflos war, war da schon nerviger. Der Geschwindig­keits­­verlust bei der Arbeit, der mich auch jetzt im Drei−Finger−System (der rechten Hand) tippen läßt, war natürlich der unangenehmste Teil.</p>
<p>Mein Hausarzt hat mir gleich Mut gemacht: „Ach, das ist eine erworbene Fallhand … wie war das gleich, er fiel vom Rad – <a title="Radialisparese">Nervus radialis</a>, genau! Das geht weg, in drei bis sechs Monaten ist alles wie vorher. Inzwischen kann ich sie ja erstmal krankschreiben … wie jetzt, Sie sind selbständig, nicht in der Berufs­genossenschaft und haben keine Kranken­­­tage­­­geld­versicherung? Also wirklich, Sie sind ja total leichtsinnig … das können Sie nur mit Ihrem Alter entschuldigen, ich war ja früher auch mal jung und naiv. Nee, sowas hätten Sie nun wirklich nicht riskieren dürfen, nehmen Sie diesen Rat an. Aber na gut, dann können wir uns das Krankschreiben ja sparen, ich kann Sie ja eh nicht vom Arbeiten abhalten.“</p>
<p>Er hat ja recht, nur ist das nicht hilfreich. Hilfreich dagegen sein Versuch, mir einen Termin beim Neurologen zu verschaffen … dem gegenüber er das Wort  „Fallhand“ nicht benutzt hat, weil ich sonst wohl keinen Termin bekommen hätte, sondern nur von „Sensibilitäts­­störungen an der linken Hand“ gesprochen hat. Echter Einsatz, der angebotene Termin war auch lediglich sechseinhalb Wochen später! Nach einem kleineren Aufstand wurde mir dann immerhin ein Termin nach nur(!) vier Wochen gegeben.</p>
<p>Dort dann ein Neurologe, der meinte, er hätte mir ja gar keinen Termin gegeben bloß wegen einer Radialisparese, aber da es jetzt ja schon seit vier Wochen nahezu keine Besserung gegeben habe, sei es wohl gut, daß ich doch da wäre – ach nee, ich möchte nicht wissen, wieviele Menschen wegen sowas dann mal zehn oder mehr Wochen warten müssen, bis sich doch mal ein Neurologe erbarmt, sie zu untersuchen.</p>
<p>In seiner Hilflosigkeit hat er mir dann zehn Behandlungen Krankengymnastik aufgeschrieben und eine <a title="Computertomographie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Computertomographie">Computer­tomographie</a> zur Abklärung, ob noch irgendwas auf den Nervus radialis drückt. Nach einer Stunde Diskussion und Hin− und Herlaufen waren sich Arzt und Rehazentrum schließlich auch einig, daß die Behandlung nicht zur Diagnose paßt. Mit dem dritten Rezept waren dann beide passend abgeändert und ich darf zehnmal zwanzig Minuten lang darauf hoffen, daß die Maßnahmen den Nerv aufwecken und eine Versteifung der Handwurzel durch Bewegungsmangel verhindern.</p>
<p>Heute dann, eine Woche später, nach der ersten KG, wurde ich ein bißchen gegrillt, in der weißen CT−Röhre, und hatte es dort mit einer Arzthelferin zu tun, deren Kompetenz vielleicht noch zum Kaffeekochen reicht. Ich hab ja eigentlich nichts gegen dumme Menschen. Solange Sie die Klappe halten und ich nicht von Ihnen abhängig bin. Aber die …</p>
<p>Auf meine Frage, ob ich denn metallene Gegenstände ablegen solle,  sagte sie mir, das wäre unnötig. Auch auf ungläubige Nachfrage meinerseits. Einmal in die Röhre geschoben, nach der Anweisung „Ausatmen … einatmen … nicht atmen … weiteratmen!“ fuhr sie mich wieder in die Ausgangs­­stellung zurück: „Ihr Metall­­reiß­­verschluß am Pullover stört.“ „Ich hatte doch extra gefragt, ob ich das Metall ablegen soll.“ „Ja, aber doch nur Metall im Unter­­suchungs­­gebiet!“</p>
<p>Hätte sie das gleich so gesagt, hätte ich meinen Pullover natürlich ausgezogen. Aber nein, Sie wußte ja ohne genau hinzusehen sofort, daß kein Metall im Unter­­suchungs­­gebiet sein würde – Sie hat nichtmal verstanden, wieso mich das geärgert hat. Dabei wäre eine Übersichts­­aufnahme unterblieben. Sicher ist das nur eine geringe Strahlen­dosis im Vergleich zur Untersuchung selbst, aber alle vermeidbare Belastungen müssen laut Strahlen­­schutz­­verordnung unterbleiben.</p>
<p>Weiter ging es mit einer absolut unmöglichen Lagerung auf der fahrbaren Liege. Ich mußte mich mit dem Oberkörper auf die rechte Kante legen, mein Nacken hat sich verkrampt, und mein linker Arm lag eng am Körper an, während die Aufnahmen gemacht wurden. Mit dem Ergebnis, daß auf einem Drittel oder mehr der Schicht­­ausdrucke außer dem Arm auch Rippen und Lungen­gewebe im Unter­­suchungs­­bereich waren. Nun frage ich mich, ob es so viel Aufwand ist, den Patienten z.B. mittels eines Kissens so zu lagern, daß der Arm Abstand vom Körper hat und die Belastung eines empfindlichen Organs wie der Lunge durch unnötige Röntgen­aufnahmen vermieden werden kann.</p>
<p>Im Übrigen wurde mir auch keinerlei Schutz für den Genital­bereich angeboten, ich kann nur hoffen, daß ich keine Streu­strahlung abbekommen habe – gut für mein Erbmaterial wäre das sicher nicht. Großes Vertrauen in die Sicherheit dieses Vorgangs habe ich da angesichts der völlig unnötigen Lungen­bestrahlung jedenfalls nicht mehr. Neue Erkenntnisse hat die Aktion auch nicht gebracht.</p>
<p>Die kassen­ärztliche Vereinigung hab ich heute mal um Stellung­nahme gebeten, inwieweit man sowas als Patient einfach als normal hinzu­nehmen hat, bzw. inwieweit hier ein einzelner Arzt nicht die nötige Sorgfalt walten läßt, was den Umgang mit Röntgen− und Nuklear­medizin und die Schulung des Personals angeht. Mal sehen, ob ich der einzige bleibe, dem dieser Arztbesuch um halb acht die Laune vermiest hat, oder ob ich meinen Ärger noch weiter­reichen kann …</p>
<p>Die Kranken­gymnastin gestern war dagegen übrigens ein echter Lichtblick, ich freue mich schon auf meinen Termin morgen und stehe dafür auch gerne früh auf. Weil mir das wenigstens die Hoffnung gibt, vielleicht zu helfen.</p>
<p>Jetzt muß ich den ersten Eintrag beenden, meine schlaff herab­hängende linke Hand tut weh vom Einsatz des Zeige­fingers, der gelegentlich aus mittlerer Höhe auf eine Taste der linken Keyboard­hälfte fällt, und die rechte ist durch die Bedienung von ⁴∕₅  der Tastatur ebenfalls total geschafft. Zeit für eine Schreib­pause und Stöbern in den anderen Blogs, wo ich sowas doch jetzt auch ausprobiere. Einen Titel hierfür kann ich mir in der Zwischen­zeit ja auch mal überlegen.</p>]]></content:encoded>
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